Förderverein für die Erhaltung der Evangelischen Ostkirche in
Pfalzdorf e.V.
 

ENTWÄSSERUNG ERNEUERN

17.06.2014

Auf der Suche nach dem Grund für die Feuchtigkeit im Fundament, finden wir bei genauer Inspektion des Mauerwerks eine nachträglich rundum eingebaute Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit.


Somit ist klar, dass sich die bereits geplante Isolierung des Fundamentes erübrigt.


Die ungewöhnlich hohe Erdnässe im Bereich der Regenwasser-Fallrohre, weist darauf hin, dass das Regenwasser-ableitungssystem nicht ordnungsgemäß funktioniert.


Ein Durchstoßen der Entwässerungsrohre gelingt weder mit der Reinigungsspirale, noch mit der Hochdruck-reinigungsdüse.


Es beschleicht uns der böse Verdacht, dass die Abflussrohre irgendwo im Erdreich blind enden.


Dagegen spricht allerdings der Umstand, dass das gesamte Entwässerungssystem vor einigen Jahren von einer Fachfirma komplett neu verlegt worden war.


Weitere Spekulationen erübrigen sich.


Nur allzu gerne nehmen wir das großzügige Angebot eines Sponsors an, der die Kosten für einen Minibaggereinsatz übernimmt.


Die Rohre werden freigelegt und trotz der vorab gestellten Vermutung bleibt uns der Mund offen stehen:


Tatsächlich enden die Rohre blind im Erdreich (ein Rohr sogar mit Kappe verschlossen).


Der Rest ist Routine:


Ein Graben bis zu einem vorhandenen Sickerschacht wird ausgehoben und ca. 13 m neues Rohr verlegt und angeschlossen.


Die Einbettung der Rohrleitung erfolgt in Sand, anschließend wird der Graben zugeworfen und mit Überkorn abgedeckt.


Zum Abschluß dieser Maßnahme werden die Regenfallrohre mit Reinigungsverschlüssen ausgestattet, um in Zukunft die Inspektion und Reinigung der Abwasserrohre zu ermöglichen.


Die Entwässerung der Kleinen Kirche ist nunmehr gewährleistet - das nasse Fundament wird damit der Vergangenheit angehören.




Ein besonderer Dank  bei diesem Projekt schuldet der Förderverein einerseits dem Sponsor, der die Bagger- und Klempnerkosten übernahm und auch selbst tatkräftig mit anpackte.



Andererseits danken wir unserem Vereinsmitglied Jürgen Halfmann, der wieder mal die Planung, Organisation und Durchführung der gesamten Maßnahme übernahm und dafür viele Stunden seiner Freizeit für die Erhaltung der Kleinen Kirche einbrachte.


Und weil an diesem Tag alles so gut klappte, gab Jürgen uns zum Abschluss ein kühles Bierchen aus.


Danke Jürgen!




Foto HT

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